Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg eG und die Kreishandwerkerschaft Rendsburg-Eckernförde ehrten die Besten

In einer gemeinsamen Feierstunde ehrten Kreishandwerkerschaft und VR Bank die besten zehn handwerklichen Ausbildungsabschlüsse des Jahres. Die frisch gebackenen Junggesellinnen und -gesellen nahmen dabei nicht nur die Glückwünsche von Kreishandwerksmeister Thomas Wriedt entgegen sondern freuten sich auch über ein 150-Euro-Geldgeschenk und ein Sachbuch aus den Händen von Lutz Peterson. Darüber hinaus bot der Leiter des Bereiches Firmenkunden bei der VR Bank den Geehrten das bereits traditionelle zinslose und gebührenfreie Darlehen in Höhe von 5.000 Euro zur Weiterbildung an. "Wer bereits hervorragende Leistungen gezeigt hat und für seine persönliche Weiterentwicklung eine Zeit lang auf das Geldverdienen verzichtet, wird von uns unterstützt", versprach der Banker.

Susanne Kos ist die neue Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rendsburg-Eckernförde. In einer außerordentlichen Obermeister- und Delegiertenversammlung wurde sie einstimmig als Nachfolgerin der im April dieses Jahres verstorbenen Elke Lebang gewählt. Susanne Kos hat bisher den elterlichen Fleischereibetrieb mit 50 Mitarbeitern in Niedersachsen geführt. Erfahrungen mit Handwerksorganisationen machte sie als Mitglied von Prüfungsausschüssen der dortigen Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer.

Susanne Kos macht es sich zur Aufgabe die Präsenz des Handwerks und der Kreishandwerkerschaft Rendsburg-Eckernförde in der Öffentlichkeit zu intensivieren, um so dem Mittelstand des Handwerks und der Kreishandwerkerschaft als Netzwerk und Organisationsorgan mehr Beachtung und Bedeutung zu verschaffen.

Ausbildungsumlage: Soka-Bau zahlt Mindestbeiträge zurück

Die Soka-Bau will die Mindestbeiträge zur Berufsausbildung erstatten. Den Grund lieferte das Bundesarbeitsgericht: Soloselbstständige sind nun einmal keine Arbeitgeber. Das hatte die Soka bisher anders gesehen.

Auf einen Blick: Die Soka-Bau will den Einzug des Mindestbeitrags zur Berufsausbildung stoppen und die bisher geleisteten Mindestbeiträge zurückzahlen. Der Grund dafür ist ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Demnach sind Soloselbstständige keine Arbeitgeber. Folglich sind Arbeitsgerichtsklagen der Soka-Bau gegen Soloselbstständige unzulässig.